Geschichte des 6.Zuges

 

Der 6. Zug ist im Jahr 1950 wieder zu neuem Leben erweckt und neu gegründet worden.

 

Der Offizier G. Pust war der erste "neue" noch bekannte Zugführer und sein Stellvertreter war G. Döpke, der dann von 1957-1973 den Zug als Leutnant führte. In dieser Zeit waren seine Zug-Unteroffiziere E. Pohlmann, M. Möhring und O. Möhrmann (erhielt 2004 seine Urkunde für 50-jährige Zugmitgliedschaft) und K.-H. Henkel. Unter seiner Führung ging es mit dem Zug "bergauf". G. Döpke hatte sehr starken Anteil an der Mitgliederwerbung und -Entwicklung.                                                        

 

Im Jahr 1957 hatte der Schützenzug bereits über 60 Mitglieder und wurde allgemein als der "Döpke-Zug" bezeichnet.                                  1966 feierte zum Schützenfest das Bürgerschützenkorp einen grandiosen Erfolg.

Die Bürgerschützen stellten die gesamte „Vierer-Reihe“; das heisst den Schützenkönig und die drei Andermänner. Leutnant Döpke konnte damals besonders stolz sein, denn der König H. Schweckendiek, sowie der erste Andermann

D. Wolf und der Dritte, S. Kruppke, kamen alle aus dem 6. Zug. Den zweiten Andermann, der Vollständigkeithalber, stellte der 4. Zug mit

A. Schaper.

1973 legte G. Döpke aus Arbeits- und Gesundheitsgründen sein Amt als Zugführer nieder. 16 Jahre lang hatte er den 6. Zug geführt. Er übergab sein Amt an A. Bork, der allerdings den Zug nur 1 Jahr führte.

Ab 1974 wurde W. Gräger Zugführer. Die oft wechselnde Zugführung tat dem 6. Zug nicht gut.

Als 1979 G. Byzio als neuer Zugführer bestätigt wurde, wurde das Zugleben wieder stärker aktiviert. Auch während dieser Zeit wurde unter seiner Regie der 40. und 50. Geburtstag des 6. Zuges gefeiert. Im Jahre 2000 übergab G. Byzio die Zugführung an seinen Stellvertreter, N. Kuhnke und Hauptmann Byzio wurde Kompanieführer der 2. Kompanie im BSK.

Nach Problemen im 6. Zug wurde kommissarischer vom BSK-Vorstand H. Lorenz als Zugführer eingesetzt und kurz darauf als gewählter und bestätigter Zugführer H. Freiberg. Ihm zur Seite standen A. Fleischer und später H. Ganz.

Im Jahre 2009 wurde Zugunteroffizier H. Ganz dann von den Mitgliedern des 6. Zuges zum Zugführer gewählt und nach einem Jahr zum Leutnant von der BSK-Generalversammlung ernannt.

 

Zu erwähnen sei natürlich noch, dass der 6. Zug nicht nur einen Schützenkönig der Stadt Gifhorn gestellt hat. Mit H. Mittelbachert 1954, O. Rowold 1959, K. Windolf 1963, H. Schweckendiek 1966, E. Stever 1973, F. Lange 1990 , J. Werthmann 1996, H. Sperber 1998 und D. Koch 2013 stellten wir ganze 9 mal einen Stadtkönig.

Auch sollte hier nicht unerwähnt bleiben, dass G. Byzio 1990 und 1993 der 1. Andermann beim Schützenfest der Stadt Gifhorn war, mit einem Schuss, mit dem eingentlich jeder Schützenkönig neidisch werden würde, einem 35 Teiler!! Aber so ist dass nun einmal auch im Schützenwesen und bei dem Gifhorner Stadtkönig!
Mal gewinnste, mal verlierste!

2011 wurde J. Werthmann, Stadtkönig 1996, 1. König der Könige aus Reihen des 6.Zuges, dem bereits ein Jahr später 2012 Friedel Lange, 1990 Schützenkönig der Kreisstadt Gifhorn folgte.

Im Januar 2012 sind wir mit einer eigenen Homepage online gegangen. Gerhard Byzio gab sein Amt als Kompanieführer der 2. Kompanie nach über 20 Jahren ab und wurde bei der Generalversammlung im Februar 2012 zum Ehrenhauptmann ernannt.

Im Mai 2012 besuchte der 6. Zug seinen befreundeten Schützenzug St. Georg Wesuwe-Siedlung e.V. und feierte mit ihm dessen 50-jähriges Jubiläum.

Ebenfalls im Jahr 2012 stellten wir mit Herbert Sperber den Kompaniekönig der 2. Kompanie, sowie mit Gerhard Byzio den Korpskönig des BSK.

Im Jahr 2013 gewann der 6.Zug zum 1. Mal eine Quartalswertung und den Pokal beim Korpspokalschießen mit dem KK. Ehrenhauptmann Gerhard Byzio wurde nach 1974 zum 2. Mal BSK Herbstmeister mit einem tollen 64 Teiler.

 

Im Jahr 2014, wie zuvor auch 2013 sowie 2012, siegte der 6.Zug im Zugvergleichsschießen mit dem Luftgewehr.

Der 6. Zug hat nun im Jahr 2015 eine Mitgliederstärke von 96 Mitgliedern.
Davon sind unter 30 Jahren 21 Schützen, dass ist eine gute Zahl von jungen Mitgliedern, die eine gute Mischung zu den erfahreneren Schützen bilden. Darauf kann der 6. Zug aufbauen und ein gutes Zugleben gestalten.

Dieses war wirklich nur ein kurzer Abriss der verflossenen 65 Jahre des 6. Zuges. Es gibt sicherlich noch viel, viel mehr zu schreiben, zu würdigen und vielleicht mit Eurer Hilfe in Zukunft zu erleben.

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